Die Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie erbringt Bildungsangebote und Dienstleistungen als Gestaltungsbeitrag für die Region Vorpommern.
Aus unserem diakonischen Selbstverständnis tragen wir dazu bei, dass Menschen ein sinnstiftendes Lebensumfeld erfahren können.
Als Unternehmensgruppe gestalten wir Beziehungen, damit solidarische Gemeinschaft wachsen kann.
In unserer Orientierung auf die Region und auf die hier lebenden Menschen verwirklichen wir das Leitmotiv der Unternehmensgruppe – Lebensfelder bestellen.
Die Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie sowie deren Rechtsträger und Geschäftsbereiche sind als Organisationseinheiten verfasst, die auf die Verwirklichung ihrer jeweiligen satzungsgemäßen Zwecke ausgerichtet sind.
Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Entscheidungen im Sinne der übergeordneten Zwecke und der strategischen Ziele getroffen. Entscheidungen ermöglichen Handlungsfähigkeit unter den Bedingungen gesellschaftlicher Unsicherheiten.
Die für die Entwicklung des Unternehmens notwendigen Entscheidungen werden mitbestimmt durch die Unternehmenskultur. Die Unternehmenskultur trägt zur Wirksamkeit der Geschichte und der Werte des Unternehmens bei. Die Kultur ist das Gedächtnis des Unternehmens.
Die im christlichen Menschenbild begründete gleiche Würde aller Menschen ist Dreh- und Angelpunkt unserer Einstellungen und Haltungen. Aus der grundlegenden Gleichheit aller erwächst die Vielfalt individueller Prägungen und Lebensentwürfe.
Gegenseitige Wertschätzung auf Augenhöhe kennzeichnet die Begegnungen und die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe.
Als Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie nehmen wir Verantwortung dafür wahr, den Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung gerecht zu werden. Wir identifizieren uns mit den Inhalten und Zielen des Grundgesetzes. Wir machen uns stark für gesellschaftliche Vielfalt und demokratische Beteiligung aller Bürger*innen.
Alle in der Unternehmensgruppe Tätigen sind verantwortlich für die ihnen übertragenen Aufgaben – in dem Wissen darum, dass die Ziele der Unternehmensgruppe nur gemeinsam erreicht werden können. Die Stärke der Unternehmensgruppe besteht darin, eine kooperative Dienstgemeinschaft zu bilden.
Unsere Zusammenarbeit ist auf zeitnahe und transparente Information sowie vertrauensvolle Kommunikation über alle Ebenen hinweg angewiesen. Wir geben Freiräume dafür, das eigene Handeln regelmäßig zu reflektieren und uns mit Fehlern konstruktiv auseinanderzusetzen.
Im Rahmen der Angebote der Unternehmensgruppe ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Wir leiten daraus unternehmerische Synergien und konzeptionelle Innovationen im Sinne der Kund*innen ab.
Führung bedeutet wesentlich, Entscheidungen zu treffen. Aus der Notwendigkeit von Entscheidungen ergibt sich das Risiko von Fehlentscheidungen. In den Entscheidungsprozessen orientiert sich Führung an den übergeordneten Interessen des Unternehmens. Auftretende Interessenkonflikte werden ausbalanciert oder aufgelöst.
Die Führungskräfte der Unternehmensgruppe üben ihre Entscheidungsbefugnis im Rahmen differenzierter Entscheidungssysteme aktiv aus und tragen zugleich Verantwortung dafür, dass eine breite Beteiligung an Entscheidungen auf allen Ebenen der Unternehmensgruppe ermöglicht wird.
Führung bedeutet einerseits die strategische und operative Arbeit im Unternehmen und andererseits eine umfängliche Arbeit am Unternehmen. Die Arbeit im Unternehmen ist wesentlich dadurch geprägt, dass Führungskräfte für eine bestmögliche Wahrnehmung der Aufgaben aller Mitarbeiter*innen sorgen. Die Arbeit am Unternehmen ist darauf ausgerichtet, aus Erfahrungen der Vergangenheit die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Organisation zu verbessern.
Die diakonische Tradition unserer Arbeit seit 1831 ist für uns Quelle der Inspiration und zugleich mahnende Verpflichtung. Sie ist geprägt durch eine große Kontinuität im Zeichen christlicher Nächstenliebe und durch schmerzhafte Brüche während der Zeit des Nationalsozialismus.
Unsere Arbeit stellen wir in den Deutungshorizont der diakonischen Leitmotive Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Wir nehmen jeden Menschen als Geschöpf Gottes in seiner Ganzheitlichkeit wahr und treten für sozialen Frieden ein.
Das „krumme Kreuz“ ist sichtbares Zeichen dafür, dass wir alle gleichermaßen „imperfekte“ Menschen sind. Zugleich bringt das Kreuz die Hoffnung zum Ausdruck, unser Zusammenleben als Menschen gleicher Würde zu gestalten und damit das gesellschaftliche Leitziel der Inklusion zu verwirklichen.
Wir sind die mit dem krummen Kreuz!