Spruchreif

Spruchreif Infos direkt vom Vorstand

Liebe Mitarbeiter*innen der UGPD,

mit unserem neuen Format „Spruchreif“ möchten wir Sie monatlich über aktuelle Entwicklungen der UGPD aus der Perspektive des Vorstands informieren. Wesentliche Schwerpunkte dieser Mitteilungen werden – je nach Anlass und Bedarf – Informationen sein, die die Rechtsträger, die Standorte und Leistungsangebote, die Bauvorhaben, die Gremienarbeit sowie personelle Veränderungen der UGPD betreffen. 

Falls Sie Rückfragen zu einzelnen Themen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zum Vorstand auf.

Mitteilungen vom Vorstand

Die ZSC wird zum 01.01.2026 den Betrieb der Greifswalder Firma ESAB – Elektrotechnischer Schwachstrom Anlagenbau & Service übernehmen und diesen unter der bisherigen Marke ESAB am Standort in Kemnitz weiterführen. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen werden unter dem Dach der ZSC fortgeführt. Die beiden Elektriker werden zum Übergangsstichtag übernommen und auf eigene Kostenstelle in das Team der ZSC-Haustechnik integriert.

Wir freuen uns, dass wir damit die bisherigen Dienstleistungen der ESAB für unsere Einrichtungen, dies betrifft im Wesentlichen die Wartung von Einbruch- oder Brandmeldeanlagen, zukünftig durch die ZSC erbringen. Die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios sichert ein hohes Maß an Kontinuität, Flexibilität und Unabhängigkeit gegenüber dem durch Fachkräftemangel zunehmend belasteten Wettbewerb.

 

Nach Fertigstellung der umfangreichen Küchensanierung in Züssow wurden die Küchenteams aus Gützkow und Züssow am Standort Züssow zusammengelegt. Klaus Werner übernahm ab September die Teamleitung. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,9 Mio. € entstand unter der Koordination des Baustudios Rostock und dank der Mitwirkung des ZSC-Haustechnik- und Baubereiches eine zweite Großküche mit modernster Technik und einer 56 m² großen Kühlfläche zur Umsetzung der Produktion mit dem Cook & Chill-Verfahren. Mit Produktionsstart wurden die beiden letzten Einrichtungen des PDV, das Gertraudenstift Demmin und das Nikolaiheim Gützkow, mit Regeneriertechnik ausgestattet und in die Cook & Chill-Versorgung integriert. Seither werden alle an diesem Verfahren teilnehmenden Einrichtungen des PDV aus Züssow versorgt. Die Kunden profitieren von der nährstoffschonenden Zubereitung der Speisen. Für die ZSC ergeben sich durch die erstmalig einheitliche Speisenplanung und der veränderten Produktions- und Lieferzeiten Einsparpotenziale. Zudem wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um weitere Kunden in der Region zu versorgen.

In der Küche Greifswald übergab Jens Bankowsky im September mit Eintritt in den verdienten Ruhestand den Staffelstab der Teamleitung an Marco Meliss. Die Küche Greifswald produziert seither wieder ausschließlich in klassischem Cook-and-Hold-Verfahren. Wichtigste Kunden bleiben das Berufsbildungswerk, die WfbM, die Walldorfschule sowie Kindertagesstätten. Ein Schwerpunkt der Küche Greifswald ist der Ausbau des Catering-Geschäftes. Die neue Pflegeeinrichtung „Am Stadtpark“ wird ab Inbetriebnahme voraussichtlich im März 2026 aufgrund ihrer räumlichen Nähe durch die Küche Greifswald versorgt.

Mit der Fertigstellung des Ersatzneubaus in der Gützkower Landstraße und dem erfolgreichen Umzug der Bewohner fiel der Startschuss für die umfangreiche Sanierung der denkmalgeschützten Immobilie in der Steinstraße. Im Zentrum Greifswalds entstehen insgesamt acht Wohneinheiten. Vier Einheiten bieten Raum für insgesamt 22 barrierefreie Einzelzimmer für studentisches Wohnen mit Inklusionscharakter mit je einem zugehörigen kleinen Bad. Zudem werden drei großzügige 3-Zimmer-Wohnungen im Dachgeschoss realisiert. Eine behindertengerechte Wohneinheit wird im Souterrain geschaffen. Für Essen, Kochen und Tagesaktivitäten werden gemeinschaftliche Einrichtungen auf der Westseite des Gebäudes hergerichtet.

Für die Sanierung werden gemäß aktueller Kostenberechnung insgesamt 3,9 Mio. € veranschlagt. Die Fertigstellung ist Ende 2026 geplant. Mit der Bauleitung wurde das Greifswalder Architekturbüro FMRA beauftragt.

Am 20.11.2025 fand in Berlin unter dem Jubiläumsmotto „Wir feiern Stärken, jeden Tag“ die Festveranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke in Deutschland (BAG BBW) statt. Während der Veranstaltung würdigte der Bundespräsident, Frank Walter Steinmeier, die Leistungen der Berufsbildungswerke und sprach den Mitarbeitenden sowie Auszubildenden seinen Dank aus. „Berufsbildungswerke stärken unsere Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Sie bilden qualifizierte Fachkräfte aus, die wir so dringend brauchen – in allen Branchen und ganz besonders für den digitalen und klimafreundlichen Umbau unseres Landes. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie vorausdenken, dass Sie vorangehen, dass Sie Ausbildungen weiterentwickeln, dass Sie offen sind für neue Technologien“, so der Bundespräsident. Das BerufsBildungsWerk Greifswald gehört seit seiner Gründung zur BAG BBW und ist mit seinem Angebot und Leistungen fest in diesem bundesdeutschen Netzwerk der Berufsbildungswerke integriert.

Nach mehr als einjähriger intensiver Diskussion konnte das Strategiekonzept der UGPD für den Zeitraum von 2025-2030 abgeschlossen werden. Das Konzept steht unter dem Titel „nachhaltig.sozial.wirken“ und beschreibt, ausgehend von den aktuellen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen, die thematische Schwerpunktsetzung für die unternehmerische Entwicklung der UGPD. Das Ziel der Nachhaltigkeit wurde zum übergreifenden Paradigma herausgestellt, dem fünf strategische Perspektiven zugeordnet sind: Integration, Agilität, Wirtschaftlichkeit, Wirkung und Arbeitgeberattraktivität. Die strategischen Perspektiven sind wiederum mit insgesamt 23 Oberzielen untersetzt. In den vergangenen Monaten hat bereits eine Umsetzung der strategischen Ziele in Kennzahlen und Maßnahmen mittels des Instruments der Balanced Scorecard in den Geschäftsbereichen und in der Zentrale der Unternehmensgruppe (ZUG) begonnen, die im Jahr 2026 dann weiter realisiert wird. 

Während der Führungskräfteklausur am 19./20.11. wurde der Stand der Strategieentwicklung nochmals im Kreis der Führungskräfte vorgestellt und der bis hierher absolvierte Strategieentwicklungsprozess ausgewertet. In den kommenden Wochen werden weitere Informationen hierzu im Rahmen geplanter Veranstaltungen der UGPD und der Geschäftsbereiche erfolgen. Das Strategiekonzept der UGPD sowie die daraus abgeleiteten Strategiekonzepte der Geschäftsbereiche sind im QMH zugänglich abgelegt.

Neben den zahlreichen strategischen Vorhaben und Maßnahmen, die in den Geschäftsbereichen der UGPD entwickelt werden, wurden sechs strategische Projekte herausgearbeitet, die eine übergreifende Bedeutung für die UGPD haben:

  • Führungskräfteentwicklung unter Berücksichtigung von Wertschätzungskontext und Kompetenzmanagement
  • IT-Strategie
  • Energieversorgung
  • Konzeption von Standorten und Immobilien (u. a. Neubau und Nachnutzung)
  • Entwicklung der Wirtschaftsakademie Nord
  • Entwicklung und Umsetzung eines Mentoringkonzeptes

Die genannten Themen werden zum Teil bereits in Projektform bearbeitet oder stehen kurz vor dem Beginn. Für das Thema der Führungskräfteentwicklung liegt eine so genannte Roadmap vor, durch die die wesentlichen Schwerpunkte für den Zeitraum der kommenden 2-3 Jahre gegliedert werden. In einem ersten Step wird es darum gehen, das Selbstverständnis der UGPD in einer aktuellen Fassung und unter besonderer Berücksichtigung der Wertschätzungsperspektive zum Ausdruck zu bringen. Die interne Diskussion, die zu diesem Thema vorgesehen ist, wird in den Monaten von Januar bis April 2026 stattfinden.

Am 11.11.2025 kamen die Mitglieder des Pommerschen Diakonievereins e. V. zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in Züssow zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen der Jahresbericht des Vorstehers, die Berichte aus den Geschäftsbereichen der UGPD sowie die Vorstellung des geprüften Jahresabschlusses für das Jahr 2024. Durch Beschluss der Mitglieder wurde der Jahresabschluss 2024 festgestellt und anschließend sowohl dem Kuratorium als auch dem Vorstand Entlastung erteilt. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Propst i. R. Gerd Panknin, dankte allen Mitarbeiter*innen der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie für die engagierte Arbeit im zurückliegenden Jahr. Anschließend fand eine Nachwahl in das Kuratorium des Pommerschen Diakonievereins e. V. statt. Frau Sonja Steffen war zum Ende des Jahres 2024 aus dem Kuratorium ausgeschieden. Herr Dr. Ulf Harder, Stiftspropst in Ludwigslust und früherer Gemeindepastor der Evangelischen Kirchengemeinde in Züssow, wurde für den Rest der Wahlperiode neu in das Kuratorium gewählt.

Der Brüsseler Kreis ist ein Verein aus 13 gemeinnützigen Komplexträgern aus dem Bundesgebiet mit christlicher Orientierung. Alle Mitgliedsorganisationen erbringen soziale Dienstleistungen in den Bereichen Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Altenhilfe, Bildung und/oder berufliche und medizinische Rehabilitation im Gesundheitswesen. Sie treten für eine gesellschaftliche Entwicklung ein, die nachhaltig die Belange unterstützungsbedürftiger Menschen sichert. Der Brüsseler Kreis fördert den gesellschaftspolitischen Austausch über soziale Dienstleistungen durch Dialog in Deutschland und Europa mit Entscheidungsträgern aus Politik, Verbänden und weiteren Interessenvertretungen.

Thematischer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung am 5. Juni 2025 war die Diskussion um den Umsetzungsstand des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in den Bundesländern. Gastredner Prof. Dr. Schaumburg berichtete aus seinen Erfahrungen als Vorsitzender der SGB-IX-Schiedsstelle in Thüringen. Das nicht mehr zeitgemäße Gesetz habe den Verwaltungsaufwand massiv ausgeweitet und die Kosten insbesondere bei den Leistungsträgern aufgrund der differenzierten Umsetzung massiv erhöht. Ursächlich hierfür ist ein überzogener Steuerungsanspruch, der durch bundeslandspezifische Einzellösungen – bspw. durch unterschiedliche Bedarfsermittlungsinstrumente – das ursprüngliche Ziel des BTHG, die Selbstbestimmung, Teilhabe und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben zu fördern und zu verbessern, klar verfehlt.

Zudem wurden die Ergebnisse einer durch die UGPD initiierten Mitgliederbefragung zum Umsetzungsstand des BTHG vorgestellt. Alarmierend ist die Zunahme von Fällen, bei denen eine zu geringe Einschätzung des individuellen Hilfebedarfes vorgenommen wird. Die Überführung des neuen Gesetzes wird auch in 2025, sechs Jahre nach Inkrafttreten, nicht flächendeckend abgeschlossen sein. Zudem führen spürbare Verzögerungen bei der Bearbeitung der Leistungsabrechnung sowie der Leistungs- und Entgeltverhandlung zu Liquiditätsengpässen bei nahezu allen Anbietern sozialer Dienstleistungen. 

Der Brüsseler Kreis mahnt zu einer dringenden Korrektur des BTHG. Es bedarf bundeseinheitlicher Instrumente und vereinfachter pauschalierter Verfahren. Hierfür braucht es ein gemeinsames Verständnis auf Bundesebene und Länderebene gleichermaßen.

Im Zentrum der westlichsten Stadt Vorpommerns wurden Anfang des Jahres 2025 drei typengleiche Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten fertig gestellt. Die modernen 2 bis 3-Raum-Wohnungen haben eine Größe von 56 m² bis 84 m² und werden am Wohnungsmarkt frei vermietet. Die umweltfreundliche Wärmeversorgung sorgt für ein angenehmes Wohnklima und reduziert die Bezugskosten für Energie. Darüber hinaus verfügt die Liegenschaft über ausreichend PKW-Stellplätze mit optionaler Ladestation für Elektro-KFZ. Die attraktive Lage in unmittelbarer Nähe zur Ostsee bietet besonderen Charme für altersgerechtes Wohnen. 

Auf einen Blick: Wohnen in Ribnitz-Damgarten

Für weitere Auskünfte zu Mietkonditionen und Verfügbarkeit steht die Immobilienverwaltung der Zentrale unter der Telefonnummer 03834 8537-150 gern zur Verfügung.

Seit dem Frühling besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Jobrad-Programm. Ein Jobrad ist ein Fahrrad, das vom Dienstgeber im Rahmen eines Leasingmodells in Kooperation mit der JobRad GmbH, Freiburg, bereitgestellt wird. Bei Erfüllung der formalen Nutzungskriterien - weitere Informationen finden Sie im QM-Handbuch unter UP 1.4.9 PA JobRad - haben alle Mitarbeitenden der UGDP die Möglichkeit, das Angebot zu nutzen. Der Dienstgeber unterstützt das Programm durch die Übernahme der Versicherungsgebühren sowie die Koordination der Vertragsverwaltung. Mitarbeitende profitieren in der Regel von günstigeren Leasingkonditionen. Durch den direkten Abzug der Leasinggebühren vom Bruttolohn ergeben sich zudem steuerliche Vorteile. Aufgrund des Verwaltungsaufwandes sowie des Erfüllungsrisikos ist in der UGPD nur ein Jobrad pro Mitarbeiter*in möglich. 

Aktuell haben 30 Mitarbeitende in der UGPD ein Jobradleasing vereinbart. Mit 8 Verträgen führt der Geschäftsbereich assistieren die gruppeninterne Wertung, gefolgt von der NBS (7) und dem GB pflegen (5). Steigen Sie um. Fahren Sie Rad. Fördern Sie Ihre körperliche Fitness. Regelmäßige Bewegung trägt zu einem besseren allgemeinen Gesundheitszustand bei und schont die Umwelt. 

Mit dem Abschluss der Wirtschaftsprüfung wurden alle Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2024 bestätigt. Die UGPD beschäftigte zum 31.12.2024 insgesamt 1.538 Mitarbeitende (MA). Das entspricht einem Zuwachs von 25 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl verteilt sich wie in der beigefügten Tabelle dargestellt.

Ein höherer Personalbedarf ergab sich im Jahr 2024 in der NBS im Bereich der Integrationshilfen, aufgrund des neuen Leistungsangebotes in Stralsund, durch die Nachbesetzung freier Stellen sowie durch die Einbindung dualer Studierender in Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit, Soziales und Pädagogik in Rostock. Die Geschäftsbereiche assistieren, pflegen und das BBW verzeichneten leichte Personalzuwächse. Ursächlich für den Personalrückgang in der Wirtschaftsakademie Nord war das reduzierte Leistungsangebot aufgrund beendeter Projekte sowie der Unterbrechung der Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen.

Für die Planung und Steuerung ist die Anzahl der Stellenanteile maßgeblich. Als Vollzeitäquivalente bezeichnet man die Arbeitszeit von Mitarbeitenden in Bezug auf eine Vollzeitstelle. Die Kennzahl liegt für die UGPD im Jahresdurchschnitt 2024 bei 1.182 VK. Im Jahr 2024 besetzen 1.567 Mitarbeitende damit 1.182 volle Stellen. Die Teilzeitquote liegt UPGD-weit bei 62,1% (Vorjahr: 61,7%).

Nach der ersten Strategiephase der UGPD (von 2020-2025) erfolgt derzeit im Kreis der Geschäftsleitung und der Führungskräfte die intensive Diskussion um die Strategieentwicklung UGPD 2025-2030.

Unter der Überschrift „nachhaltig sozial wirken“ und dem herausgehobenen Anliegen der Nachhaltigkeit wurden fünf strategische Perspektiven – Integration, Agilität, Wirtschaftlichkeit, Wirkung und Arbeitgebe-rattraktivität – herausgearbeitet, denen 23 Oberziele zugeordnet wurden. 

In der aktuellen Phase der Strategiediskussion erfolgt die Übersetzung der Oberziele in Kennzahlen im System der Balanced Scorecard.

Der Abschluss der Strategiediskussion ist für Oktober 2025 vorgesehen.

Der Haustechnik- und Baubereich bezieht derzeit eine Halle auf dem Gelände der BBW-Ausbildungsgärtnerei in Kemnitz. Die großzügigeren Büro- und Lagerflächen ermöglichen eine Weiterentwicklung des Bereiches, insbesondere auch für die Erbringung von Dienstleistungsaufträgen am externen Markt.

Die frei gezogenen Räume im Rautenberghaus Züssow werden zukünftig durch den GB assistieren genutzt.

Aufgrund eines Wasserschadens ist der Betrieb des Tagungs- und Freizeitzentrums im Berufsbildungswerk seit April 2024 eingeschränkt. Die umfangreiche Sanierung beinhaltet Heizungsleitungs-, Trockenbau und Putzarbeiten. Die Fertigstellung, der von der ZSC koordinierten Maßnahme, ist für Juli 2025 geplant.

Derzeit wird ein neues Kassensystem in Zusammenarbeit mit der ANKER GmbH in den Geschäftsbereichen PDV arbeiten, BBW und ZSC, unter der Projektleitung des IT-Bereiches, eingeführt. Die onlinebasierte Lösung ermöglicht eine direkte Datenübertragung in die Buchhaltung und vereinfacht die Auswertbarkeit der Abschlüsse und Umsätze.

Darüber hinaus prüft das Sachgebiet IT, in Kooperation mit weiteren diakonischen Trägern, welche Vor- und Nachteile sich aus einem Wechsel von einer kostenintensiven Serverstruktur auf cloudbasierte Softwareanwendungen ergeben. Eine Umstellung wäre ein wesentlicher Schritt zur Einsparung von Hardware, Arbeitsaufwand und Energieverbrauch. Zudem könnten Prozesse und Schnittstellen optimiert werden. 

Hiervon konnten bisher sechs abgeschlossen werden. Hierzu zählen die Anlagen im Kastanienweg Stralsund (NBS-Neubau), der Küche und Mensa des BBW Greifswald, des Katharinenstifts, auf dem Dach der WfbM am Helmshäger Berg sowie auf dem Bauernhof Züssow. Für die Inselhäuser Züssow ist die Inbetriebnahme im Juni 2025 geplant.

Die PV-Anlagen auf dem Rautenberghaus, auf der Wäscherei Züssow und auf dem Nikolaiheim Gützkow werden bis September 2025 fertiggestellt. 

Anschließend werden im Jahresdurch-schnitt rund 0,7 MWh PV-Strom erzeugt. Bei einem Verbrauch von 1,4 MWh Strom liegt die jährlich durchschnittliche Ertragsquote für die mit PV-Anlagen ausgestatteten Objekte bei rund 52%. Die Maßnahmen amortisieren sich nach 9 Jahren. PV-Anlagen sind eine zentrale Maßnahme zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele. Weitere Teilprojekte sind für das Jahr 2026 geplant.

Um weitere CO2-Emissionen zu reduzieren, hat sich die UGPD verpflichtet, bei der Erst- oder Ersatzbeschaffung des Fuhrparks, mit derzeit insgesamt 223 Fahrzeugen, auf Kfz mit reinem Elektroantrieb umzurüsten. 

Aktuell besitzt die UGPD 47 E-Kfz. Das entspricht einer Quote von 22%. Werden nur die „umrüstungsfähigen“ Fahrzeuge betrachtet, liegt die Quote bei 43%. Mit jeweils 15 E-Kfz erreichen die Geschäftsbereiche pflegen und ZSC aktuell den Spitzenwert. 

Erfreulich sind die Einsparungen der Kosten für den Strombezug im Vergleich zum Kraftstoffbezug bei einem herkömmlichen Verbrenner. Sie liegen bei 50% bzw. für das 1. Quartal 2025 bei rund 12 T€. 

Die Geschäftsleitung wird die derzeit attraktiven Sonderkonditionen von Volkswagen nutzen. In den kommenden Monaten werden bereichsübergreifend leistungsstarke ID.3-Fahrzeuge mit 77 kWh-Batterie angeschafft.

In der Greifswalder Innenstadt, Markt 26, finden derzeit Umbauarbeiten zur Vorbereitung des von der ZSC geplanten Backwarenverkaufs und Cafébetriebs statt. Die Eröffnung von Gertrud. Backmanufaktur und Café ist für den 10.06. geplant. Die ZSC betreibt seit vielen Jahren die Bäckerei auf dem Campus des BerufsBildungsWerks Greifswald, die bisher nahezu ausschließlich regionale Großkunden versorgt hat. Mit der geplanten ersten Bäckerei-Verkaufsstelle, im Herzen der Greifswalder Innenstadt, möchte die ZSC nun auch die Menschen vor Ort mit ihrem Backhandwerk überzeugen. Die Gestaltung des Cafés nimmt Bezüge zur Greifswalder Malerin Gertrud Berger (1870-1949) auf. Gertrud Berger war eine der prägenden Künstlerinnen in Greifswald in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Am 27.05. wird nach rund 1 ½-jähriger Bauzeit das Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in der Gützkower Landstraße 30 eröffnet. In diesem Haus werden zukünftig 32 Mieter*innen wohnen. Wir freuen uns, den Bewohner*innen des Martinstifts, mit dem neuen Haus, ein modernes Wohnangebot bieten zu können. Eine Fortführung des Leistungsangebotes im Martinstift, war aufgrund der schwierigen Raumstruktur nicht möglich. Das „Martinstift“ wird anschließend als Wohngebäude saniert.