Pommersche Diakonie Für uns Mitarbeitende

19. Greifswalder Citylauf Werde Teil des UGPD-Lauf-Teams

Werde Teil des Teams und komm in die Laufgruppe der UGPD! Wir möchten auch in diesem Jahr beim Greifswalder Citylauf mit mindestens zwei Mixed-Staffeln, Einzelläufer*innen über 10 km und Walkern teilnehmen. 

Egal ob Freizeit-Jogger*in oder Hochleistungssportler*in, bei uns sind alle willkommen. Also, schnürt eure Sportschuhe und meldet euch noch heute an, um am 16. Mai 20246 beim 19. Greifswalder Citylauf für die UGPD an den Start zu gehen. 

Jede*r Läufer*in erhält von uns eine stylische UGPD-Trinkflasche

Du möchtest mehr über den Greifswalder Citylauf erfahren? Hier klicken

Gedanken zum Bild von Dr. Michael Bartels Jacopo Robusti, genannt Tintoretto (1518-1594): Christus heilt den Gelähmten

Christus heilt den Gelähmten (238 x 560 cm, um 1559), Scuola Grande di San Rocco, Venedig

Ein Ort voller Hoffnung – und doch geprägt von Enge, Lärm und Ausgrenzung. Mitten im Gedränge von Kranken und Gleichgültigen geschieht plötzlich etwas, das alles verändert. Wer sieht hier eigentlich wen – und wer wird übersehen?

In seiner Bildandacht nimmt uns Pastor Dr. Michael Bartels mit zu Tintorettos Darstellung der Heilung am Teich Bethesda. Ein Gemälde, das mehr ist als eine biblische Wundergeschichte: Es zeigt die schonungslose Realität menschlicher Ungleichheit – und die kraftvolle Begegnung, die Lähmung überwindet, Würde zurückgibt und neue Perspektiven auf ein ganzes Leben eröffnet.

Aktuelles

Die Jury würdigt mit der Vergabe des Preises an die „Sprachtandems“ im Bürgerhafen die interkulturelle Verständigung, die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und eine zeitgemäße Engagementförderung.

Am frühen Samstagmorgen machte sich eine Gruppe von zwölf Personen auf nach Stralsund. Bereits um 9:00 Uhr begann die heilige Messe in der Katholischen Kirche Heilige Dreifaltigkeit. Die besinnliche und musikalische Feier bescherte uns die nötige Ruhe und Gelassenheit vor der aufregenden Zeremonie der Auszeichnung. Obwohl von den Organisatoren im Vorfeld minutiös geplant, wirkte der Ablauf der Redebeiträge überhaupt nicht hektisch. Die zum Ausdruck gebrachte Würdigung, Wertschätzung und die mutmachenden Worte berührten und bewegten die Anwesenden. 

Nach der Preisverleihung kehrte die Reisegruppe noch ins Café 66 ein. Den kleinen, aber erinnerungsträchtigen Ausflug mit Kaffeespezialitäten und Waffeln, süß bis deftig, in diesem Café zu beschließen, war eine wunderbare Idee. Zumal sich herausstellte, dass es zurecht für seine köstlichen Waffeln bekannt ist! 

Ein großes Dankeschön geht an die vielen Ehrenamtlichen, die sich entschieden haben, ihre Zeit in dieses sinnstiftende Engagement zu investieren. Im dritten Projektjahr zeigt sich, dass der Ansatz des Lernens im Tandem einen wertvollen Beitrag zur gelingenden Integration leistet. 

Aber auch den anderen Sprachtandem-Teilnehmenden gebührt Anerkennung – für ihre Bereitschaft, Hilfe und Unterstützung anzunehmen, aber auch einen Teil ihres Lebensweges und ihrer Lebenserfahrung zu teilen. Besondere Achtung gilt dabei denMitreisenden unserer Gruppe, die noch nie einen christlichen Gottesdienst besucht hatten. Auf dem Rückweg fand ein angeregter Austausch darüber statt.

Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit in diesem wirkungsvollen Projekt. Die Auszeichnung trägt unmittelbar zu mehr Sichtbarkeit unserer Projektidee bei. „Wenn mein Projekt mit seinem Modellcharakter dadurch Institutionen der Integrationsarbeit zur Nachahmung einlädt, wäre das eine tolle Wirkung“, so Projektleiterin Gundula Meyer.

Mit dem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die ehrenamtlich das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen fördern. Der Drei-Königs-Preis wird seit 2001 jährlich verliehen<i>.</i>

Das Projekt „Sprachtandem, voneinander profitieren - Selbstwirksamkeit stärken“ wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und gehört zum Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“

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Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin: Drei-Königs-Preis an Integrationsprojekt "Sprachtandem" verliehen.

 

 

 

Die Auszubildenden absolvieren ein zweiwöchiges Lernpraktikum in den Ausbildungsbereichen des BBW und erhalten Einblicke in verschiedene berufliche Tätigkeiten sowie in den Ausbildungsalltag.

Die Gruppe kommt vom Centrum Edukacji i Pracy Młodzieży (CEiPM) w Pile. Das CEiPM unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene beim Einstieg in Ausbildung und Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt stehen dort Berufsberatung, Arbeitsvermittlung, Qualifizierungsangebote und Projekte für junge Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt.

Der Austausch bietet beiden Seiten wertvolle Erfahrungen: Die Auszubildenden und Ausbilder*innen des BBW lernen neue Perspektiven kennen, während
die Gäste aus Polen praktische Einblicke in deutsche Ausbildungsstrukturen erhalten. Wir freuen uns über die engagierte Zusammenarbeit und den kulturellen
Austausch, der unseren Ausbildungsalltag bereichert.

Ton in den Händen, Holzspäne in der Luft und viele neue Eindrücke im Kopf, so erlebten drei junge Teilnehmende den Girls’ & Boys’ Day 2026 in der Greifenwerkstatt.
Am 23. April öffnete die Greifenwerkstatt im Rahmen des bundesweiten Girls’ & Boys’ Day erneut ihre Türen und bot Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder hautnah kennenzulernen. 

Insgesamt nahmen drei Kinder und Jugendliche teil, die einen spannenden Einblick in unterschiedliche Arbeitsbereiche erhielten. Nach einer gemeinsamen Begrüßung wurde die Arbeit der Greifenwerkstatt zunächst vorgestellt und es wurde ein Überblick über die vielfältigen Tätigkeitsfelder gegen. Anschließend folgte ein Rundgang durch den Standort in der Feldstraße, bei dem die Teilnehmenden die verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereiche besichtigen und Fragen stellen konnten.

Zwei Mädchen entschieden sich für die Arbeit in der Keramikwerkstatt. Dort konnten sie nicht nur zusehen, sondern selbst aktiv werden. Mit viel Kreativität und Geschick arbeiteten sie direkt mit dem Ton und gestalteten eigene Werkstücke. Dabei erhielten sie einen praktischen Einblick in die Techniken der Keramikherstellung und konnten den gesamten Entstehungsprozess miterleben.

Ein Junge nutzte den Tag, um den Beruf des Sozialpädagogen kennenzulernen. Besonders beeindruckend war für ihn die Verbindung von sozialer Arbeit und handwerklicher Tätigkeit. In der Tischlerei erlebte er die Arbeit mit den Menschen hautnah und konnte beobachten, wie Zusammenarbeit in einem inklusiven Arbeitsumfeld funktioniert und gelebt wird.

Der Girls’ & Boys’ Day in der Greifenwerkstatt war ein voller Erfolg. Ein herzlicher Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die mit großer Offenheit und Begeisterung Einblicke in ihren Arbeitsplatz und ihren Beruf gegeben haben.

 

 

 

 

 

 

Vom 24. bis 26. April läuft in ganz Mecklenburg Vorpommern die Pflanzaktion „Vergissmeinnicht gegen das Vergessen“. Sie verfolgt das Ziel, ein deutliches Zeichen für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige zu setzen. Gleichzeitig sollen Personen erreicht werden, die sich bislang gar nicht oder nur wenig mit dem Thema Demenz und den damit einhergehenden Herausforderungen auseinandergesetzt haben. 
Denn entgegen verbreiteter Annahmen können viele Betroffene, auch nach der Diagnose, über lange Zeit selbstbestimmt leben – vorausgesetzt, sie erhalten Unterstützung, verlässliche Informationen und ein Umfeld, das ihre Bedürfnisse berücksichtigt. 

Dieses Ziel verfolgen auch die Mitarbeitenden des Senioren- und Wohnzentrums am Botanischen Garten in Greifswald. Viele ihrer Bewohner*innen haben bereits eine Demenzdiagnose erhalten. Gemeinsam erleben sie daher, welchen Einfluss die Krankheit auf die Betroffenen und ihre Familien haben kann. Pflege- und Betreuungsmaßnahmen müssen daher sehr individuell, oft auch tagesformabhängig, organisiert und durchgeführt werden. „Das ist manchmal gar nicht so einfach und erfordert Geduld, Fingerspitzengefühl und Empathie von allen Beteiligten. Oft beraten wir auch die Angehörigen und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Fragen.“, erzählt uns Einrichtungsleiter Jörn Pahl. Er hatte von der Pflanzaktion gelesen und wollte diese in „seiner“ Einrichtung zur Umsetzung bringen. „Als ich unserem Betreuungsteam den Vorschlag machen wollte, stellten wir fest, dass ich nicht der Einzige mit dieser Idee war. Unsere Betreuungskraft Frau Schönfeld kam mit demselben Impuls ins Teamgespräch – daher waren wir uns schnell einig.“ 

In dieser Woche war es dann soweit: Mehrere Bewohner*innen unseres Pflegeheims versammelten sich und setzten, gemeinsam mit unseren Betreuungskräften Frau Schönfeld und Frau Zorn, einige zarte Pflänzchen in Blumenkübel um. Diese wurden mit frischer Erde umgeben und vorsichtig gegossen. Damit wollen auch wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Denn Menschen mit Demenz gehören in unsere Gesellschaft. Die Botschaft dahinter lautet: „Ihr seid nicht vergessen. Ihr seid nicht allein.“

Die kleinen, leuchtend blauen Blüten fanden nach dem Umpflanzen einen schönen Platz auf der Terrasse der Einrichtung. Somit können sie auch anderen Bewohner*innen und Besuchenden in den kommenden Wochen Freude bereiten.

Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie die Handlungsfähigkeit im Falle eines Serverausfalls, zum Beispiel durch einen Hackerangriff, sichergestellt werden kann. Dabei wurde erarbeitet, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Kernprozesse des Geschäftsbereichs aufrechtzuerhalten. Besonders im Fokus stand, welche analogen Arbeitsweisen in einem solchen Szenario verlässlich funktionieren müssen und welche Dokumente für den Ernstfall jederzeit verfügbar sein sollten.

Ein weiterer Themenblock widmete sich der Entwicklung von Ideen zur Vermittlung der christlichen Wurzel des Pommerschen Diakonievereins in der täglichen Arbeit. Ziel war es, Wege zu finden, diese Prägung authentisch zu leben, ohne missionarisch oder aufdringlich zu wirken. Die Angebote sollen so gestaltet werden, dass sie auch für Menschen ohne religiösen Hintergrund oder besonderes Interesse zugänglich und ansprechend sind. Unter dem Motto „Reise durch das Kirchenjahr“ wurden hierzu kreative Ansätze gesammelt.

Darüber hinaus stand die Optimierung bestehender Prozesse im Mittelpunkt. Unter dem Stichwort „Agilität“ wurden Abläufe kritisch reflektiert und konstruktive Impulse für Verbesserungen gesammelt. Ziel ist es, Prozesse zu verschlanken, Bürokratie abzubauen und sie insgesamt zukunftsfähiger zu gestalten.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Hotels Ostseeländer für den gelungenen räumlichen und kulinarischen Rahmen. Mit ihrer professionellen und freundlichen Art haben sie maßgeblich zu einer produktiven und angenehmen Atmosphäre beigetragen, die konzentriertes Arbeiten und einen wertvollen Austausch ermöglicht hat.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Infoabend: Der Weg ins BBW BerufsBildungsWerk Greifswald
Frühlingsfest im BBW BerufsBildungsWerk Greifswald
Muttertagsbrunch im Hotel Ostseeländer Züssow | Hotel "Ostseeländer"
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