Das Annastift ist wohl das Haus, welches die Jarmener Geschichte mit am stärksten geprägt hat. Viele der Menschen hier verbinden mit dem Annastift einen Teil ihrer Biografie. Die ärztliche Versorgung, das Zuhause eines Angehörigen, der Arbeitsplatz. Als das Annastift vor drei Jahren, damals noch als Pflegeheim betrieben, seine Türen schloss, blieb ein Haus voller Geschichte. Und in Jarmen die Frage: Wie geht’s mit dem Annastift weiter? Nicht jede Spekulation war zielführend. Umso dankbarer ist die UGPD all denjenigen, die sie auf ihrem Weg, das Annastift einer neuen modernen Umnutzung zuzuführen, unterstützten. Wie Vorsteher Dr. Michael Bartels betonte, ist es gelungen, interne Synergien aus den Bereichen Immobolienverwaltung, Pflege sowie der Kinder- und Jugendhilfe zu einem gemeinsamen Nutzungskonzept zusammenzuführen, dass durch das externe Angebot der ärztlichen Versorgung im Haus aufgewertet wird. Das Annastift als offenes Haus, als Fixpunkt für Kooperationen und knüpfen von Kontakten vor Ort. Die UGPD hat hiermit ein Statement in die Region gesetzt: Jarmen als Ort des Lebens. Die Verbundenheit mit diesem Ort unterstrich Michael Bartels mit den Worten: „Ich bin ein Jarmener.“ In diesem Sinne strebt die UGPD mit den verschiedenen Leistungsangeboten im Annastift eine Integration in die Stadt Jarmen an. Dieses Ansinnen wird nicht nur von den Gemeindevertretungen, wie Bürgermeister André Werner begrüßt, sondern insbesondere von den Menschen vor Ort, die seit jeher eine enge Beziehung zum Annastift haben. So wie Annemarie Sauerweiher, die selbst vier Jahrzehnte im Annastift gearbeitet und die Entwicklung des Hauses wesentlich mitgeprägt hat. Zur Wiedereröffnung des Hauses gab sie den künftigen Nutzern des Hauses bewegende Worte für ein gutes Gelingen mit auf den Weg.
In den kommenden Wochen werden die geplanten Leistungsangebote sukzessive eröffnet und das Haus wieder vollständig mit Leben gefüllt werden.