Pommersche Diakonie Für uns Mitarbeitende

Im Herbst 2026 Umstellung auf M365: Was kommt auf dich zu?

Wir stellen unsere IT-Systeme grundlegend neu auf. Der Umstieg von unseren lokalen Servern auf die Cloud ist für alle PC-Nutzenden der UGPD mit Änderungen und neuen Möglichkeiten verbunden.

Aktuelles

Schon beim Ankommen war die Stimmung gelöst. Die Gruppe genoss den weiten Blick über das Gelände, die Ruhe zwischen den Bäumen und die vielen kleinen Entdeckungen, die sich im Laufe des Tages ergaben. Besonders schön war, dass viele der Dinge, die sonst in der Manufaktur verarbeitet werden, hier in ihrer ursprünglichen Form zu sehen waren.

Zwischen den Wegen fanden sich Wilderdbeeren, die noch leuchtend rot am Boden wuchsen. Ein Stück weiter hingen Äpfel schwer und saftig an den Ästen – ein direkter Blick auf das, was später zu Mus, Saft oder feinen Desserts wird. Und zur Freude aller gab es auch Haselnüsse, die direkt vom Baum gepflückt werden konnten. Diese unmittelbare Begegnung mit den Rohstoffen der Natur sorgte für Staunen, Gespräche und viele kleine Aha-Momente.

Der Ausflug war nicht nur lehrreich, sondern vor allem eines: ein großer Spaß. Die Gruppe lachte viel, tauschte sich aus und genoss die gemeinsame Zeit fernab des Arbeitsalltags. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Das Arboretum Greifswald ist ein Ort, an den man gerne zurückkehrt – und der die Verbindung zwischen Natur und Handwerk auf wunderbare Weise sichtbar macht.
 

Wie es zu dem ganz besonderen Auftritt kam? Manchmal entstehen die besten Ideen ganz spontan: Angesichts des auffälligen Kleidungsstückes kam bei Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer mit einem Augenzwinkern die Frage auf: „Den Poncho könntest du doch auch bei der nächsten 
Mitarbeiterversammlung tragen?!“ Unsere Referentin für pädagogische Qualität erklärte sich kurzerhand bereit, allerdings unter einer Bedingung: Für ihren Auftritt im auffälligen Outfit sollten 50 Euro zugunsten des Vereins zur Unterstützung krebskranker Kinder gespendet werden.

Gesagt, getan: Bei schönstem Sommerwetter trat Anja Schneider für ihrem Beitrag zur Mitarbeitenden-Versammlung im leuchtenden Regenponcho ans Mikrofon. Für Stefanie Niemeyer war die zugesagte Spende selbstverständlich eine Herzensangelegenheit. So wurde aus einem ungewöhnlichen Kleidungsstück, das für viel Schmunzeln sorgte, ein Beitrag für einen guten Zweck. Doch damit nicht genug: Nach der Veranstaltung schlossen sich weitere Kolleginnen und Kollegen spontan an und unterstützten die Spendenaktion ebenfalls.

Wer dem Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder Greifswald e.V. helfen möchte, ist herzlich eingeladen, sich über die Vereinsarbeit zu informieren und eine Spende zu leisten. 

Fazit: Ein Regenponcho schützt nicht nur vor schlechtem Wetter. Manchmal sorgt er einfach für gute Laune und hilft dabei, Gutes zu tun.
 

Vier ereignisreiche Tage liegen nun hinter uns. Die Gruppen der deutschen und polnischen Jugendlichen sind zusammengewachsen, haben in ihre Zukunft geschaut und Spannendes in der Gegenwart erlebt.


Die ersten beiden Tage standen zunächst ganz im Zeichen des „futureflow“-Projektes der RAA. Das Projekt gibt den Jugendlichen Raum für einen Blick in die Zukunft im Zusammenspiel mit einer Stärkung von Medienkompetenz. Dabei sind ganz großartige Werke entstanden. Unter anderem haben die Jugendlichen Gemälde mit wenigen Mitteln fotografisch nachgestellt und kreative Videos zu Zukunftsvisionen gedreht, in denen sie in Gruppenarbeiten selbst Idee, Regie, Kamera, Schauspiel und das Schneiden umgesetzt haben.


Nach viel kreativer Arbeit ging es dann nach dem gemeinsamen Abendessen zum Bowling. Es war schön, festzustellen, dass die deutschen und polnischen Jugendlichen trotz sprachlicher Barrieren schon viel dichter zusammengerückt sind. Auch dabei war Medienkompetenz gefragt, denn Übersetzer-Apps erleichterten den sprachlichen Austausch ungemein, wenn es mit deutsch, polnisch oder auch englisch nicht so gut klappt.

Der dritte Tag führte uns dann aufs Wasser der nahe gelegenen Peene. Ab Menzlin ging es mit Kanus und Kajaks stromaufwärts bis nach Stolpe. Einige betraten dabei Neuland und mussten sich erst einmal einfuchsen, um das Paddel gut zu nutzen. Das Wetter zeigte sich auch recht bewölkt und windig und so hatten die Jugendlichen gut zu kämpfen, um vorwärts zu kommen. Zum Glück warteten in Stolpe schon liebe Kollegen mit den Lunchpaketen, so dass sich alle vor dem Rückweg gut stärken konnten. Der war dann auch dank Rückenwind nicht mehr ganz so hart umkämpft. Ein Highlight waren da zwei erforderliche Wechsel der von Bootsbesatzungen auf dem kabbeligen Wasser! Die zum Glück glatt liefen! Es blieb auch noch Kraft, dass die polnischen Gruppen noch einen Ausflug nach Greifswald machen konnten, um sich die Stadt anzuschauen. Beim gemeinsamen Grillabend klang der Abend dieses ereignisreichen Tages sehr gemütlich aus.

Den letzten Tag gestalteten die polnischen Gäste aus Koszalin sehr schön mit und hatten ein paar tolle, spaßige Spiele im Gepäck, die einmal mehr den sprachlichen Austausch befeuerten.
So verwundert es nicht, dass bei den Ergebnissen und Zielen am Ende dieser Zeit rauskam, dass es für die Jugendlichen eine richtig gute gemeinsame Zeit war und der unbedingte Wunsch besteht, diesen Austausch fortzusetzen, um sich weiter kennenzulernen – gefolgt von einer herzlichen Einladung unserer Freunde aus Koszalin und Slubsk.

Vielen Dank für die gemeinsame Zeit an alle Organisator*innen und Helferlein und ein großes Dankeschön an das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, ohne dass dieses Format nicht möglich gewesen wäre
 

Am 18. August hieß es für 16 Kunden*innen sowie 4 Betreuungskräfte des Nikolaiheims Gützkow und der Tagespflege Annastift Jarmen: Leinen los! Das Ziel war eine gemütliche Floßfahrt auf der idyllischen Peene.

Gestartet wurde in Menzlin. Bei einer leichten, erfrischenden Brise glitt das Floß ruhig über das Wasser. Damit es alle gemütlich hatten, waren wärmende Decken mit an Bord – so konnte jeder die Fahrt in vollen Zügen genießen.

In Stolpe angekommen, wurde ein Landgang eingelegt. Bei einer entspannten Kaffeerunde ließen  es sich alle gutgehen. Einige holten sich zur Erfrischung noch ein leckeres Eis. Nach diesem tollen Zwischenstopp ging es mit dem Floß wieder zurück nach Menzlin.

Zurück an Land ließen die Kunden und Betreuer bei einem gemeinsamen Grillen den Abend gemütlich ausklingen. Alle waren sich einig: Dieser Ausflug war ein voller Erfolg!

Ein großer Dank an alle tatkräftigen Unterstützer.

Manche Erfolge entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen über Jahre – durch Vertrauen, Offenheit und viele Menschen, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Ein solcher Erfolg wurde heute beim Studierendenwerk Greifswald gefeiert: Ein junger Mann, ein langjähriger Mitarbeiter der Greifenwerkstatt, der sich zunächst in einer beruflichen Erprobung und später auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz beweisen konnte, hat heute seinen Arbeitsvertrag unterschrieben.

Ein besonderer Moment – für ihn, für das Studierendenwerk und auch für uns, den Dienst zur betrieblichen Inklusion der Greifenwerkstatt. Seit vielen Jahren verbindet uns eine enge Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk. Menschen mit Behinderungen bekommen hier die Möglichkeit, Arbeitsabläufe kennenzulernen, sich in Teams auszuprobieren und ihre Fähigkeiten einzubringen. Aus ersten Erprobungen sind im Laufe der Zeit ausgelagerte Arbeitsplätze entstanden – und nun der nächste große Schritt: der Übergang in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Was diese Zusammenarbeit besonders macht, ist die Haltung dahinter. Nicht nur die Geschäftsführung schafft die Voraussetzungen für Inklusion. Vor allem die Mitarbeitenden vor Ort begleiten die Menschen im Arbeitsalltag, geben Anleitung, unterstützen und stehen im Austausch mit uns. So wird Inklusion ganz selbstverständlich. 

Und heute wurde sichtbar, wohin ein solcher Weg führen kann. Bei der Vertragsunterzeichnung mit der Geschäftsführerin des Studierendenwerks Dr. Cornelia Wolf-Körnert und Personalstellenleiter Dr. Christian Krüger strahlte der zukünftig neue Kollege über das ganze Gesicht. Und dieses Strahlen erzählt eigentlich die ganze Geschichte. Denn dieser Arbeitsvertrag ist für Herrn Larisch nicht nur ein Stück Papier. Er steht für Entwicklung, Mut, Durchhaltevermögen und die Erfahrung: Ich kann das. Ich werde gebraucht. Ich gehöre dazu. Und genau deshalb ist es auch sein ganz persönlicher Erfolg.

Inklusion braucht keine großen Worte
Wir erleben in unserem Übergangsmanagement viele unterschiedliche Wege in Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt. Manche sind kurz, andere brauchen Zeit. Manche führen zu einem ausgelagerten Arbeitsplatz, andere – wie in diesem Fall – in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Was es dafür braucht? Menschen, die Chancen geben. Teams, die offen sind. Und Menschen, die den Mut haben, diese Chancen zu ergreifen. Wir sind stolz auf diesen besonderen Erfolg und dankbar für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk.

Herrn Larisch wünschen wir von Herzen alles Gute, viel Freude bei der Arbeit und weiterhin so viel Erfolg auf seinem Weg!

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