Pommersche Diakonie Für uns Mitarbeitende

Im Herbst 2026 Umstellung auf M365: Was kommt auf dich zu?

Wir stellen unsere IT-Systeme grundlegend neu auf. Der Umstieg von unseren lokalen Servern auf die Cloud ist für alle PC-Nutzenden der UGPD mit Änderungen und neuen Möglichkeiten verbunden.

Aktuelles

In der zweiten Ferienwoche verwandelte sich der Harz für eine elfköpfige Reisegruppe der NBS gGmbH in eine erlebnisreiche Abenteuerlandschaft. Vier Kinder, drei Jugendliche und vier Betreuer*innen bezogen ihr Quartier im Hasseröder Ferienpark in Wernigerode. Untergebracht in zwei gemütlichen Ferienhaushälften startete für die Gruppe ein wohlverdienter, abwechslungsreicher Ferienspaß, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. In den folgenden Tagen warteten tolle Ausflugsziele auf die Gruppe.

Zunächst führte der Weg in die faszinierende Welt der Tropfsteinhöhlen in Rübeland, wo Jahrtausende alte Tropfsteinformationen bestaunt wurden. Anschließend ging es weiter nach Thale zum sagenumwobenen Hexentanzplatz. Die Fahrt mit der Seilbahn, die hoch über dem tiefen Bodetal schwebt, entwickelte sich für manches Kind zu einer echten Herausforderung. Hier waren Vertrauen, gegenseitiger Zuspruch und Mut gefragt. Mit großem Gemeinschaftssinn und Freude stellten sich alle dieser Herausforderung – und am Ende hatten es alle mit Stolz gemeistert.

Am darauffolgenden Tag stand das nächste Highlight auf dem Programm: der Ausflug zum Gipfel des Brockens. Mit der traditionsreichen Harzer Brockenbahn dampfte die Gruppe hinauf auf 1.125 Meter Höhe. Die historische Dampftechnik faszinierte Jung und Alt gleichermaßen, während der Blick aus den Fenstern auch nachdenklich stimmte und den Teilnehmenden die sichtbaren Spuren des Klimawandels im Bergwald vor Augen führte. Auf dem Gipfel angekommen, genoss die Gruppe die geheimnisvolle, mystische Atmosphäre des Brockens im Nebel. Den perfekten Ausklang dieses ereignisreichen Tages bildete am Nachmittag ein ausgiebiger Shopping- und Stadtbummel durch die wunderschöne Altstadt von Wernigerode.

Der letzte Ausflugstag versetzte alle Beteiligten in die Ära von 1865 bis 1890: In der Westernstadt Pullman City in Hasselfelde tauchte die Gruppe tief in das Leben der Cowboys und Indianer ein. Es wurde auf Pferden geritten, geschickten Messerwerfern applaudiert, die spektakuläre Peitschenshow bestaunt und eine mitreißende Show mit zahlreichen Tieren verfolgt.

Neben den großen Tagesausflügen entwickelte sich der tägliche abendliche Besuch der hauseigenen Schwimmhalle im Hasseröder Ferienpark zu einem festen Ritual. Hier powerte sich die Gruppe noch einmal so richtig aus, um sich anschließend voller Vorfreude auf die kommenden Abenteuer einzustimmen.

Fazit?! Ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Ferienfahrt hat eindrucksvoll gezeigt, wie gemeinsame Erlebnisse, Vertrauen und Abenteuergeist zusammenschweißen. Alle Beteiligten – Kinder, Jugendliche sowie BetreuerInnen – werden noch lange und gern an diese unvergessliche Ferienwoche im Harz zurückdenken.

Schon beim Ankommen war die Stimmung gelöst. Die Gruppe genoss den weiten Blick über das Gelände, die Ruhe zwischen den Bäumen und die vielen kleinen Entdeckungen, die sich im Laufe des Tages ergaben. Besonders schön war, dass viele der Dinge, die sonst in der Manufaktur verarbeitet werden, hier in ihrer ursprünglichen Form zu sehen waren.

Zwischen den Wegen fanden sich Wilderdbeeren, die noch leuchtend rot am Boden wuchsen. Ein Stück weiter hingen Äpfel schwer und saftig an den Ästen – ein direkter Blick auf das, was später zu Mus, Saft oder feinen Desserts wird. Und zur Freude aller gab es auch Haselnüsse, die direkt vom Baum gepflückt werden konnten. Diese unmittelbare Begegnung mit den Rohstoffen der Natur sorgte für Staunen, Gespräche und viele kleine Aha-Momente.

Der Ausflug war nicht nur lehrreich, sondern vor allem eines: ein großer Spaß. Die Gruppe lachte viel, tauschte sich aus und genoss die gemeinsame Zeit fernab des Arbeitsalltags. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Das Arboretum Greifswald ist ein Ort, an den man gerne zurückkehrt – und der die Verbindung zwischen Natur und Handwerk auf wunderbare Weise sichtbar macht.
 

Wie es zu dem ganz besonderen Auftritt kam? Manchmal entstehen die besten Ideen ganz spontan: Angesichts des auffälligen Kleidungsstückes kam bei Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer mit einem Augenzwinkern die Frage auf: „Den Poncho könntest du doch auch bei der nächsten 
Mitarbeiterversammlung tragen?!“ Unsere Referentin für pädagogische Qualität erklärte sich kurzerhand bereit, allerdings unter einer Bedingung: Für ihren Auftritt im auffälligen Outfit sollten 50 Euro zugunsten des Vereins zur Unterstützung krebskranker Kinder gespendet werden.

Gesagt, getan: Bei schönstem Sommerwetter trat Anja Schneider für ihrem Beitrag zur Mitarbeitenden-Versammlung im leuchtenden Regenponcho ans Mikrofon. Für Stefanie Niemeyer war die zugesagte Spende selbstverständlich eine Herzensangelegenheit. So wurde aus einem ungewöhnlichen Kleidungsstück, das für viel Schmunzeln sorgte, ein Beitrag für einen guten Zweck. Doch damit nicht genug: Nach der Veranstaltung schlossen sich weitere Kolleginnen und Kollegen spontan an und unterstützten die Spendenaktion ebenfalls.

Wer dem Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder Greifswald e.V. helfen möchte, ist herzlich eingeladen, sich über die Vereinsarbeit zu informieren und eine Spende zu leisten. 

Fazit: Ein Regenponcho schützt nicht nur vor schlechtem Wetter. Manchmal sorgt er einfach für gute Laune und hilft dabei, Gutes zu tun.
 

Vier ereignisreiche Tage liegen nun hinter uns. Die Gruppen der deutschen und polnischen Jugendlichen sind zusammengewachsen, haben in ihre Zukunft geschaut und Spannendes in der Gegenwart erlebt.


Die ersten beiden Tage standen zunächst ganz im Zeichen des „futureflow“-Projektes der RAA. Das Projekt gibt den Jugendlichen Raum für einen Blick in die Zukunft im Zusammenspiel mit einer Stärkung von Medienkompetenz. Dabei sind ganz großartige Werke entstanden. Unter anderem haben die Jugendlichen Gemälde mit wenigen Mitteln fotografisch nachgestellt und kreative Videos zu Zukunftsvisionen gedreht, in denen sie in Gruppenarbeiten selbst Idee, Regie, Kamera, Schauspiel und das Schneiden umgesetzt haben.


Nach viel kreativer Arbeit ging es dann nach dem gemeinsamen Abendessen zum Bowling. Es war schön, festzustellen, dass die deutschen und polnischen Jugendlichen trotz sprachlicher Barrieren schon viel dichter zusammengerückt sind. Auch dabei war Medienkompetenz gefragt, denn Übersetzer-Apps erleichterten den sprachlichen Austausch ungemein, wenn es mit deutsch, polnisch oder auch englisch nicht so gut klappt.

Der dritte Tag führte uns dann aufs Wasser der nahe gelegenen Peene. Ab Menzlin ging es mit Kanus und Kajaks stromaufwärts bis nach Stolpe. Einige betraten dabei Neuland und mussten sich erst einmal einfuchsen, um das Paddel gut zu nutzen. Das Wetter zeigte sich auch recht bewölkt und windig und so hatten die Jugendlichen gut zu kämpfen, um vorwärts zu kommen. Zum Glück warteten in Stolpe schon liebe Kollegen mit den Lunchpaketen, so dass sich alle vor dem Rückweg gut stärken konnten. Der war dann auch dank Rückenwind nicht mehr ganz so hart umkämpft. Ein Highlight waren da zwei erforderliche Wechsel der von Bootsbesatzungen auf dem kabbeligen Wasser! Die zum Glück glatt liefen! Es blieb auch noch Kraft, dass die polnischen Gruppen noch einen Ausflug nach Greifswald machen konnten, um sich die Stadt anzuschauen. Beim gemeinsamen Grillabend klang der Abend dieses ereignisreichen Tages sehr gemütlich aus.

Den letzten Tag gestalteten die polnischen Gäste aus Koszalin sehr schön mit und hatten ein paar tolle, spaßige Spiele im Gepäck, die einmal mehr den sprachlichen Austausch befeuerten.
So verwundert es nicht, dass bei den Ergebnissen und Zielen am Ende dieser Zeit rauskam, dass es für die Jugendlichen eine richtig gute gemeinsame Zeit war und der unbedingte Wunsch besteht, diesen Austausch fortzusetzen, um sich weiter kennenzulernen – gefolgt von einer herzlichen Einladung unserer Freunde aus Koszalin und Slubsk.

Vielen Dank für die gemeinsame Zeit an alle Organisator*innen und Helferlein und ein großes Dankeschön an das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, ohne dass dieses Format nicht möglich gewesen wäre
 

Am 18. August hieß es für 16 Kunden*innen sowie 4 Betreuungskräfte des Nikolaiheims Gützkow und der Tagespflege Annastift Jarmen: Leinen los! Das Ziel war eine gemütliche Floßfahrt auf der idyllischen Peene.

Gestartet wurde in Menzlin. Bei einer leichten, erfrischenden Brise glitt das Floß ruhig über das Wasser. Damit es alle gemütlich hatten, waren wärmende Decken mit an Bord – so konnte jeder die Fahrt in vollen Zügen genießen.

In Stolpe angekommen, wurde ein Landgang eingelegt. Bei einer entspannten Kaffeerunde ließen  es sich alle gutgehen. Einige holten sich zur Erfrischung noch ein leckeres Eis. Nach diesem tollen Zwischenstopp ging es mit dem Floß wieder zurück nach Menzlin.

Zurück an Land ließen die Kunden und Betreuer bei einem gemeinsamen Grillen den Abend gemütlich ausklingen. Alle waren sich einig: Dieser Ausflug war ein voller Erfolg!

Ein großer Dank an alle tatkräftigen Unterstützer.

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