In der vergangenen Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsministeriums M-V, des Landkreises Vorpommern-Greifswald, der IHK,
des BerufsBildungsWerks Greifswald, des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums und regionaler Unternehmen. Gemeinsam wurde im BBW über die
Zukunft der Elektronikerausbildung beraten.
Der Anlass für dieses Treffen ist ein deutliches Signal aus der regionalen Wirtschaft: Viele Unternehmen wünschen sich, dass die Ausbildung von
Elektronikerinnen und Elektronikern wieder dauerhaft am Standort Greifswald verankert wird. In zahlreichen Gesprächen der vergangenen Monate wurde
klar, wie entscheidend diese Berufsgruppe für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region ist.
Die Anforderungen an die berufliche Bildung verändern sich rasant. Der Ausbau erneuerbarer Energien, technologische Innovationen und der demographische
Wandel stellen das Berufsschulwesen vor neue Aufgaben. Um diesen Entwicklungen aktiv zu begegnen, möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern einen
Modellversuch auf den Weg bringen, der neue Wege in der Elektronikerausbildung eröffnet. Unser Ziel ist ein moderner, attraktiver und zukunftsfähiger
Ausbildungsgang, der sowohl den Bedarf der Unternehmen deckt als auch junge Menschen für diesen Beruf begeistert.
Während des Netzwerktreffens wurden zentrale Fragen und Ideen diskutiert, unter anderem darüber, wie die beteiligten Akteure ihre Rollen, Erwartungen und
Ressourcen verstehen und welche Kooperationsmodelle sich eignen sich, um die Ausbildung gemeinsam zu gestalten.
Das Treffen hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft ist, gemeinsam Verantwortung für die berufliche Zukunft der Region zu übernehmen. Wir freuen uns darauf,
diesen Prozess weiterzuführen und gemeinsam einen Ausbildungsgang zu entwickeln, der den Herausforderungen der kommenden Jahre gewachsen ist.

